
Gemeint ist nicht das aus Betonfertigteilen gefertigte Gebäude, sondern die Herstellung der trittsensitiven Felder für das Arduino Hüpfspiel. Insgesamt drei Wochenenden nahm diese in Anspruch.
Die ursprüngliche Idee, Taster für die Messung in den Platten zu verbauen, stellte sich schnell als unpraktikabel heraus: Die kleinen Taster halten einer Belastung, wie sie beim Hüpfen zustande kommt, nicht stand. Auch sind sie zu hoch, um wie geplant, in den Platten eingelassen zu werden. Ein weiteres Problen ist, dass die Kontakte der Taster auf der Unterseite angebracht sind, wodurch beim Hüpfen viel Druck auf die Lötstellen eingewirkt hätte. Nach dieser Feststellung wurden zunächst größere Taster auf ihre Tauglichkeit hin untersucht und was die Stabilität betrifft für geeignet befunden. Diese Taster waren aber deutlich zu groß.
Schnell wurde deutlich, dass eine eigene Lösung gefunden werden musste, um die Anforderungen, die das Spiel stellt, zu erfüllen.
Nach langem Durchsuchen der Werkstatt, dann ein Fund: Alte Telefonrelais. Diese wurden dann zerlegt und pro Hüpfplatte, die aus zwei Holzplatten besteht, wurden jeweils zwei flache und zwei federnde Kontakte aus den Relais eingelassen.
Die beiden Holzplatten werden durch eine dünne, schmale Leiste auf einer Seite der Platten von einander getrennt, sodass die Kontakte nicht aufeinander liegen. Gegenüber der Leiste, ist auf der anderen Seite der Platte ein Steifen Fensterdichtung aus Schaumstoff angebracht, um eine sanftes Federn der Hüpfplatten zu gewährleisten. Zudem wurde in jeder der insgesamt sechs Platten eine LED eingelassen. Fünf der Platten sind Hüpfplatten und haben eine grüne LED, eine Platte hat eine rote LED und soll vom Spieler nicht betreten werden.
Auch darüber, wie das Danebentreten beim Hüpfspiel gemessen werden könnte, wurden sich Gedanken gemacht. Dass eine vollkommene Umrandung der Hüpfplatten mit einer oder mehereren “Daneben-Platten” nur sehr schwer umzusetzten wäre, wurde recht schnell klar. Diese Platte/Platten würden sehr groß und schwer werden und im Vergleich zu ihrem relativ geringen Nutzen extrem viel Herstellungsaufwand bedeuten. Daher wurde über Alternativen zu Platten nachgedacht. Eine interessante Idee war es, einen Wasserzulaufschalter aus einer Waschmaschine an einen Schlauch anzuschließen und den beim Betreten des Schlauchs entstehenden Luftdruck zu verwenden, den Schalter umzulegen. Ein Schlauch als “Daneben-Platte” wäre leicht und flexibel gewesen und hätte sich mit Klebeband o.ä. leicht in jede gewünschte Form bringen lassen. Leider scheiterte die Umsetztung aber daran, dass kein Schlauch, der weich und dick genug war, zu finden war. Daher wird nun die Platte mit der roten LED, die im Zentrum des Hüpfspiels ihren Platz finden wird, als alleinige “Daneben-Platte” dienen.