Für alle Gruppen, die bei ihren Multitouch-Applikationen vollflächige Hintergundbilder ohne Verzerrung oder weiße Balken an den Rändern nutzen möchten, gibt es eine recht praktikable Lösung.
Hierbei wird das Hintergundbild lediglich etwas skaliert (gezoomt) und je nach Seitenverhältnis beschnitten.
Das entsprechende Script muss nur um folgende Code-Zeilen ergänzt werden (funktioniert sowohl für FMF als auch für GestureWorks):
import flash.display.StageScaleMode;
stage.scaleMode = StageScaleMode.NO_BORDER; /* ohne S */
Zusätzliche Infos zum Thema bzw. den unterschiedlichen StageScaleModes gibt es in der Flashilfe bzw. unter folgendem Link.
Die blogs fangen an, jetzt schon zu vernetzen. Zu dem posting im blog “der drei” (Walz/Soyter/Fatikow) gab es ein reply von Michael Kraft der HAWK Hildesheim. Er hat seine Bachelorarbeit mit dem Thema “Generative Gestaltung am Multitouch” im WiSe 09/10 bearbeitet. Einen Informationsaustausch begrüße ich sehr!
Neben der in einem älteren Posting vorgestellten Master-Arbeit von C. Acevedo, der Publikation von Dan Saffer “Designing Gestural Interfaces” erscheint mir der Guide insbesondere bei der praktischen Anwendung sehr hilfreich zu sein.
Interactions beyond Touch
Ken Hinkley von Microsoft Research zeigte auf der CHI 2010 ein Projekte (siehe Video), wie man effizienter mit den MT-Tables bspw. mit Stift und Finger arbeiten kann.
Es gibt zu Multitouch ein paar Arbeiten mit Schwerpunkt Konzept&Gestaltung am Studiengang, hier eine erste Auswahl. Im Seminar Applicationdesign gab es schon einen kleinen Einstieg mit der Bachelorarbeit von Ziegler/Rahn “Touch&Find” sowie der Masterarbeit “Concept, Interface and Interaction design with multitouch-gestures for a portfolio application” von C. Acevedo für UID: http://idblog.hdm-stuttgart.de/appdesign/tag/multitouch/
Die Bachelor- und Masterarbeiten liegen auf Livelink im Projektordner unter Literatur
(Bild: einige Gesten-Patterns der Masterarbeit)
Bill Buxton
Bei Bill Buxton finden sich Grundlagen die von ihm 2009 aktualisiert wurden. Da er schon vor Jahrzehnten mit MT experimentiert hat, ist diese Quelle auch historisch eine wertvolle Fundgrube.