Jan 26

Heute war es so weit: Wir präsentierten das Resultat vieler nervenaufreibender und schweißtreibender Wochen in unserem Seminar. In unseren Kommiltonen hatten wir ein überschaubares, aber dafür sehr fachkundiges Publikum gefunden.

Hie könnt ihr euch unsere Präsentationsfolien ansehen:

Video 1: Unser Projekt im Zeitraffer

Video 2: Proof of Concept

Jan 12

Die Wireframes sind erwachsen geworden: Borst & Käfer proudly present: die erste Umsetzung des neuen Teachmaster-Interfaces am Beispiel der Vokabeleingabe im Bearbeiten-Modus:

Vokabeleingabe_1

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Jan 11

…auch wenn der Spruch abgedroschen klingt – da ist schon was dran.

Deshalb haben wir überlegt, welche Schaltflächen und Elemente in unserem Screendesign durch kleine, oft abstrahierte Bildchen, die lieben Icons, in ihrer Aussage unterstrichen werden sollen.

Nachdem feststand, für welche Begriffe wir Icons ausarbeiten möchten, ging es ans Scribbeln erster Ideen. Dabei ging’s am Anfang ziemlich wild zu…für euch hier mal eine “aufgeräumtere” Version:

Icons_entwurf_klein

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Dez 15

Als wir nun fleißig am wireframen waren, stießen wir doch des öfteren auf Interaktionen, für deren Umsetzung mehrere Konzepte denkbar wären.
In unserem Fall waren wir uns nicht sicher, wie wir am besten eine Mehrfachauswahl der Vokabelkästen ermöglichen, mit denen man arbeiten will. Sehr hilfreich beim Lösen solcher Entscheidungen ist die Methode QOC – Questions, Options, Criteria. Hierbei listet man die Problemstellung, mögliche Lösungswege und Vor- und Nachteile der Lösungswege auf. Farbige Verbindungslinien zeigen an, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Lösungsstrategien liegen und geben einen schnellen Überblick darüber, welche Methode am vorteilhaftesten ist.

>>> zum QOC für Mehrfachauswahl

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Dez 15

Nachdem wir im Sitemap definiert hatten, welche Funktionen wir in unserer App anbieten und ausgestalten wollen, wurden wir das erste Mal konkret.
Schnell füllten wir das weiße Blatt mit Boxen, Pfeilen, Platzhalterrahmen und Worten. Schematische Darstellungen, die die Anordnung der einzelnen Interaktionselemente auf dem Screen verdeutlichen: sogenannte Wireframes.

Viel Spaß mit unseren ersten Entwürfen!

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Dez 15

Hier unser Sitemap:  Ein Übersichtsdiagramm über alle Funktionen und Screens, die unser neuer Teachmaster haben soll.

>>> zum Sitemap

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Nov 23

“Wenn hier einer was von Vokabeln versteht, dann doch wohl der!”, dachten wir uns und knöpften uns die Demoversion des – wohlgemerkt kostenpflichtigen – Langenscheidt Vokabeltrainers vor.

Zugegeben, da könnte man sich schon ne Menge abgucken:

  • Mehrbenutzerbetrieb mit persönlicher Ansprache
  • mehrere Anwendermodi mit verschiedenen Komplexitätsgraden
  • Einführung ins Programm
  • wählen der Abfrageparameter VOR dem Test
  • der im Teachmaster  völlig vergessene “Ansehen”-Modus (die Chance, sich die Vokabeln zwischen eintragen und abgefragt werden überhaupt einmal einzuprägen)
  • große Auswahl an Lernvarianten (Kreuzworträtsel, Memo, Diktat,…)
  • sehr anschauliche Darstellung der Kasten-Metapher
  • Lernen anhand von Beispielsätzen
  • DAS Highlight überhaupt: vom Programm empfohlene Entspannungspausen inklusive meditativer Musik! (natürlich alles freiwillig)
  • Aufstellen eines längerfristigen Lernplans zur Vorbereitung auf Prüfungen
  • Download von Vokabelpaketen aus dem Internet
  • Exportieren der Vokabeln zum Lernen auf dem Handy

Aber so richtig intuitiv funktioniert das alles auch nicht. Die Eingabemaske kommt hier nicht weniger komplex daher. Einige Screens erschlagen und überfordern einen, mit Begriffen wie “Superlearning” und “Smart Mobile” kann man erstmal wenig anfangen.

Ein paar nette Einblicke gibt’s hier:

Fazit:

Statistiken, Diagramme und Tabellen sind und bleiben bei großen Vokabelmengen nun einmal sehr komplex und reich an Informationen. Diese übersichtlich und auf einen Blick verständlich zu gestalten, ohne dabei die dargebotene Informationsfülle einzuschränken, scheint eine echte Herausforderung. Davon abgesehen kann ein Vokabeltrainer heutzutage mit allen erdenklichen Zusatzfunktionen (von höherem und niedrigerem lernpsychologischem Wert) “gepimpt” werden.

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Nov 20

Manu und Julia haben sich Gedanken darüber gemacht, wer so einen Vokabeltrainer grundsätzlich nutzen könnte, was für Ziele und Aufgaben er mit dem Tool verfolgt und in welchem Umfeld er es verwenden würde. Voilá, eine kleine aber feine Nutzungskontextanalyse.

Konkreter wurden wir dann durch die Entwicklung zweier Personae (WTF is a Persona?).

Malena spiegelt dabei die typische Schülerin wieder, die den Teachmaster nutzt, um effektiver Englischvokabeln zu lernen. Martin dagegen möchte privat Portugiesisch lernen und verwendet den Teachmaster als Ergänzung für seinen Volkshochschulkurs. Für beide Personae haben wir beispielhaft einige Nutzungsszenarien ausgearbeitet.

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Nov 18

In den letzten Tagen haben wir uns mental zurück in unsere Schulzeit versetzt und den Teachmaster auf Herz und Nieren geprüft. Da wurde eingetragen, gelöscht, umbenannt, verschoben, gesucht, gefunden, gelernt, vergessen, gelobt und geflucht.

Raus kamen im Wesentlichen zwei Dinge:

  1. eine wilde, unstrukturierte Flut von Ideen und Verbesserungsvorschlägen fürs Redesign, die wir Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen:
    • 4 Funktionen nicht als Einzelprogramme sondern in einem großen Programm getrennt in Tabs o.ä.
    • Menüleisten fliegen raus, da Funktionen entweder schon als Buttons codiert oder komplett überflüssig (z.B. Datei-Eigenschaften, Schriftart,…)
    • übergeordnete Elemente wie Hilfe, Einstellungen, Übersicht erscheinen ein einziges Mal separat, nicht in jedem Einzelprogramm erneut
    • Interface an Karteikarten- und Kastenmetapher anlehnen (direkt bearbeitbare Kärtchen, Coverflow, Vokabelpakete als Karteikästen, die man auf den Editor, das Lernprogramm oder den Papierkorb zieht, Schreibschrift, Stift/Radiergummi)
    • Optionen für den Lern-Modus einmal vor dem Test einstellen (Timeout, Teilstrings akzeptieren, Schnelltest) und dann den Test in einer separaten Umgebung ablaufen lassen
    • Vokabeln tauschen, löschen, einfügen intuitiver und gegenständlicher (Liste, Drag&Drop, Papierkorb)
    • Funktionen wie „Lektionen-Automat“ näher in den Kontext rücken
    • Kastennamen intuitiver, z.B. „zuletzt gelernt“, sonst fragt man sich was es bedeutet, wenn Vokabeln in Kasten 5 sind
    • • Handling mit Dateinamen in den Hintergrund, Lektionen besser mit Karteikartenkästen darstellen
    • bei Testauswertung Erfolgsquote besser als Kuchendiagramm darstellen
  2. eine penibel durchdachte Auflistung aller existierenden Elemente und Funktionen der Teachmaster-Originalversion in Form einer Mindmap:
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Nov 14

Die Applikation, die wir in den kommenden Monaten von Grund auf überarbeiten wollen, steht fest!

Teachmaster heißt der Vokabeltrainer, dem wir eine professionelle Typveränderung verpassen werden. Wir – das sind die zwei hochmotivierten Infodesign-Studenten Julia und Manuel.

Die Freeware besteht aus 4 Modulen, die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten garantieren:

Im Editor eingegebene Vokabeldateien werden im Lernprogramm trainiert. Im Konverter kann man Dateien, die in einem Fremdformat gespeichert sind, in das Teachmaster-Format umwandeln. Schließlich gibt es noch das Quiz, in dem Vokabeln im Multiple-Choice-Verfahren abgefragt werden.

In die 4 Grundmodule sind eine ganze Reihe nützlicher Zusatzfunktionen integriert. Dazu gehört die Suche nach doppelten Vokabeln, das Verlinken einer Sprachaufnahme der Vokabel oder das Drucken gelernter Vokabelpakete.

Mehr Infos zur Software gibt’s auf der Teachmaster Website.

Hier noch ein paar Screenshots aus dem Programm (Quelle: www.teachmaster.de):

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