IC-IC und Dancing with Information auf der HdM Media-Night

Eine tolle Stimmung und viel Andrang herrschten bei der gestrigen Media-Night. Mit unseren Projekten im Rahmen des von der EU geförderten Forschungsprojektes „IC-IC – Enhancing interconnectivity through infoconnectivity“ und dem Motto „Dancing with Information“ waren wir wieder sehr erlebnisreich und interaktiv vertreten.

In vielen Gesprächen mit Besuchern wurden die teils experimentellen, teils sehr konkreten Projekte sehr gelobt. Die harte Arbeit der Studierenden zahlt sich aus. Das zeigt sich auch im heutigen Artikel in der Stuttgarter Zeitung aus dem ich zitiere:

(…) Mit weit weniger philosophischen Fragen beschäftigten sich die Informationsdesigner der HdM. Sie zeigten, wie man Urlaubsreisenden die Orientierung und den Aufenthalt am Flughafen erleichtern kann: nämlich mit einem individuellen Flughafenwegweiser, der direkt auf das Handy geladen wird.

Auch die Wartezeit am Flughafen wird damit verkürzt. Denn mit Hilfe der Software kann der Nutzer über eine Gestensteuerung digitale Kunstwerke am Flughafengate erschaffen. (…)

Nachfolgend habe ich noch erste Impressionen der Media-Night angefügt. Wer mehr über die Projekte erfahren möchte, kann dies über die RSS-Feeds am rechten Rand des blogs tun.

airportguide01
(Airport-Guide: QR-Codes mittels Android-App verarbeiten. Von C. Steinau und J.Höfer, 6.Semester, links, 2.v.r.)

informationboard01
(Multitouch Infoportal von D. Bertram, 6.Semester)

kinect_emergency_game01
(Microsoft Kinect(c)-Emergency-Game von A. Johnke und A.Kolar, 4. Semester)


(Kompass – ein interaktiver Wegweiser. Selbstbau-Multitouch-Projekt von T.Nathan und F.Rosenberger, beide aus dem Studiengang AM)

FSR_AirportNavi_01
(ICS-Terminal. Arduino-Mikroprozessor und Processing-Projekt von C. Hartmann, 4. Semester)

gesturetravel01
(„Share Your Experience“ ein Multitouch-Projekt von J. Hopfgartner und S. Knoch, 4.Semester)

youareclang02
(„You Are Clang“ – Microsoft-Kinect(c) und Processing Boden-Projektionsinstallation von J. Henschel und M.Ecker, 6.Semester)

Konzept Zwischenpräsentation am 7.6.2011

Termin Montag 6.6.

Zunächst der Hinweis, dass die Besprechungen am Montag den 6.6. ausfallen, da um 10:30h ja das Treffen zur Media-Night in Vaihingen statt findet. Nutzen Sie den Slot jedoch gerne für Vorbereitungen vor Ort an Ihrem Projekt.

Zwischenpräsentation

Am Dienstag den 7.6. treffen wir uns ja gemeinsam mit den Gruppen bei meinem Kollegen Prof. Burmester zur Zwischenpräsentation. Wie er auch schon mitgeteilt hat, treffen wir uns 8:30h alle im Design-Center. Das heisst, wir hätten noch ein wenig Zeit für vorbereitende Aufbauarbeiten (Kinect, Beamer etc.).

Mir wären folgende Aspekte für die Präsentation wichtig:

  • Zeit pro Gruppe: ca. 10-15 Min.
  • Ausgangslage und Hintergründe: was waren die ersten Ansätze und Analysen bzw. Recherchen
  • Problemstellung
  • Vorgehensweise, Methoden (Journeys, UCD…) und eingesetzte Technologien
  • Konzeption / Stand der Dinge (gerne als Skizzen, Codefragemente und unbedingt Experimente …)
  • Ziele für das Projekt bis zur Media-Night
  • Erlebbarer Prototyp wenn möglich, zumindest aber Proof-of-Concept

concept_napkin
(Quelle: Video-Screenshot aus der DVD von Moggridge, B. (2006): Designing Interactions)

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Wichtig: heute Redaktionsschluss für Programmheft und Webseite: 31. Mai 2011, 12:00 Uhr

Bitte schauen Sie, dass Sie Ihr Projekt durch Bild und Text möglichst gut präsentieren, auch wenn das fertige Ergebnis noch nicht vorhanden ist. Skizzen oder Wireframes reichen da auch aus!

Nächste Woche:

6.6. 10:30h Vaihingen: Vor-Ort-Festlegung der Plätze für die Projekte.
Bitte geben Sie mir dazu noch Informationen, wieviel Platz Ihr Projekt tatsächlich benötigt oder ob es einen Wunschbereich im Foyer gibt.

Zwischenpräsentation am 7.6.2011
gemeinsam mit den Gruppen von meinem Kollegen Prof. Burmester.
Wir starten voraussichtlich im Design-Center um 8:30h, d.h. für etwaige Aufbaumassnahmen für die Prototypen ist ein wenig Zeit. Danach gehen wir rüber ins Nebengebäude.

Schöne Grüße,
RT

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Impressionen von der 10. Media-Space in Stuttgart

Heute war ja InterACTion Now!, das 10. Media-Space-Festival. Die Redner berichteten aus Ihren Projekten und ich konnte gemeinsam mit interessierten Studierenden, Mitarbeiterinnen an unserem Institut und Alumins aus unserem Studiengang u.a. den Vorträgen Boris Müller, Harald Reiterer, Thomas Hundt und Fabian Hemmert lauschen. Die vorgestellten Projekte waren wie nicht anders erwartet sehr inspirierend, ich bin gespannt, wann man sich auf der einen oder anderen Konferenz mal wieder über den Weg läuft.

Beeindruckend war auch den Reactable (siehe Video-Mitschnitt unten) selbst auszuprobieren. Das Ding hat fast keine Latenzen und es machte richtig Spass. Was man immer beobachten kann: Sofort scharen sich Menschen um die Technik und interagieren damit, aber auch mit anderen. Insofern muss man die Technik nur richtig einsetzen, und eventuelle Abneigungen sind verflogen.

Schauen wir auch mal, was wir in unserem Seminar bis zur HdM-Media-Night auf die Beine stellen. Wie ich unsere Studierenden kenne, wird da auch wieder mächtig Gas gegeben.

Hier noch ein paar Impressionen in Bewegung und Bild:

mediaspace_reiterer

(Prof. Dr. Harald Reiterer der Uni-Konstanz)

hemmert

(Fabian Hemmert von den Design Research Labs der Telekom)

Reactable Live Demo at MediaSpace 2011 from infodesign on Vimeo.

Reactable Live-Demo.

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10. Media-Space 27.-29. Mai Stuttgart



(Bild: Boris Müller/FH Potsdam auf der Wand5-Homepage)

Eine interessante Veranstaltung für alle Interaction-Interessierten findet nächste Woche hier in Stuttgart statt. Die Vortragenden sind allesamt ausgewiesene Experten. Empfehlung: hingehen!

Den Zeitplan und alle Details findet man hier und auf der Homepage

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Dancing…mal wirklich

Die Bachelorarbeit  AXIOM.3 von Daniel Schwarz aus MI gewann den ARTE Creative „Strebeprämie“. Den Namen dieses Awards finde ich @?%&§$“&, die Interaktive Performance von Daniel Schwarz hingegen überzeugt.

Wer von den 6. Semestern bei uns noch auf Themensuche ist: auch sowas ist machbar – try it out!

Mehr findet man im Video und im HdM-Presseartikel.

AXIOM.3 – No How from Daniel Schwarz on Vimeo.

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Touch, multitouch and gesture input

Sie wirken komplex (und können auch recht zickig werden), die Interaktionsmöglichkeiten mittels Mutltitouch. Aber wenn man schrittweise vorgeht, erschliesst sich das Thema nach und nach. Neben diversen Büchern kann ich unbedingt auch die Online-Ressourcen ActionScript 3.0 Developer’s Guide bei Adobe empfehlen.

Eine kurze und trotzdem präzise Erklärung der Zusammenhänge von TOUCH_POINT und GESTURE findet sich beim Adobe Flash Evangelist Paul Trani, zu finden über die Adobe Developers Guides:
http://www.paultrani.com/blog/index.php/2011/02/touch-events-and-gestures-on-mobile/
gesture
(Quelle: www.paultrani.com)

Bei ihm findet sich auch ein nettes Tutorial wie man mobile Applikationen mittels Flash CS5 erstellt. Reinschauen! http://www.paultrani.com/blog/index.php/2010/11/tutorial-creating-mobile-apps-using-flash-cs5/

Oder wie man gewährleistet, dass immer die korrekt bedienbare Icon-Größe auf dem jeweiligen Device eingestellt wird: http://www.paultrani.com/blog/index.php/2010/12/sizing-graphics-correctly-across-screens/

Das mächtige GestureWorks-Paket hat Unmengen an Gesten, ich frage mich jedoch mehr und mehr, ob das der richtige Weg ist, denn: wozu 100 Gesten, wenn der Nutzer Sie nicht weiss oder eben nicht nachvollziehen kann, welche angebracht ist. Daher nochmal ein Schritt zurück, und zwar stellt Lee Brimelow auf seinem blog die Sammlung von Klassen von TIm Kukulski vor, die sehr viel Speed und unter W7 gleichzeitiges Bedienen ermöglichen. Ein Test lohnt sich:
http://blog.theflashblog.com/?p=2118

Sequence 01 from Lee Brimelow on Vimeo.

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Mobile Kinect-Navigation aus Konstanz

Die Studenten Michael Zöllner und Stephan Huber wurden von Microsoft nach Las Vegas eingeladen, um Ihren NAVI-Prototyp vorzustellen. Der besteht prinzipiell aus einer mobilen Kinect-Umgebung um damit durch Räume zu navigieren. Immer wieder beeindruckend, was beim Kollegen Prof. Dr. Harald Reiterer entsteht. Wer mehr wissen will kann u.a. auf den blog der Konstanzer schauen:
http://hci.uni-konstanz.de/blog/?lang=en

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Sketching: was Bill Buxton dazu sagt

Noch ein kleiner Nachtrag zur Relevanz des Skizzierens aus dem „gelben Buch“ (Sketching USer Experiences) von Bill Buxton, zu finden auf den Seiten 111-113.
Im Unterschied zum Prototypen lädt eine Skizze den Betrachter zum Explorieren ein, macht einen Vorschlag, wirft Fragen auf oder provoziert auch.

Here is my best attempt at capturing the relevant attributes of what we have
seen and discussed. Sketches are:

Quick: A sketch is quick to make, or at least gives that impression.
Timely: A sketch can be provided when needed.
Inexpensive: A sketch is cheap. Cost must not inhibit the ability to explore a
concept, especially early in the design process.
Disposable: If you can’t afford to throw it away when done, it is probably not
a sketch. The investment with a sketch is in the concept, not the execution. By
the way, this doesn’t mean that they have no value, or that you always dispose
of them. Rather, their value largely depends on their disposability.
Plentiful: Sketches tend not to exist in isolation. Their meaning or relevance
is generally in the context of a collection or series, not as an isolated
rendering.
Clear vocabulary: The style in which a sketch is rendered follows certain
conventions that distinguish it from other types of renderings. The style, or
form, signals that it is a sketch. The way that lines extend through endpoints
is an example of such a convention, or style.
Distinct gesture: There is a fluidity to sketches that gives them a sense of
openness and freedom. They are not tight and precise, in the sense that an
engineering drawing would be, for example.
Minimal detail: Include only what is required to render the intended purpose
or concept. Lawson (1997, p. 242) puts it this way, “ … it is usually helpful
if the drawing does not show or suggest answers to questions which are not
being asked at the time.” Superfluous detail is almost always distracting, at
best, no matter how attractive or well rendered. Going beyond “good enough”
is a negative, not a positive.
Appropriate degree of refinement: By its resolution or style, a sketch should
not suggest a level of refinement beyond that of the project being depicted.
As Lawson expresses it, “ … it seems helpful if the drawing suggests only a
level of precision which corresponds to the level of certainty in the designer’s
mind at the time.”
Suggest and explore rather than confirm: More on this later, but sketches
don’t “tell,” they “suggest.” Their value lies not in the artifact of the sketch itself,
but in its ability to provide a catalyst to the desired and appropriate behaviours,
conversations, and interactions.
Ambiguity: Sketches are intentionally ambiguous, and much of their value
derives from their being able to be interpreted in different ways, and new relationships
seen within them, even by the person who drew them.

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Kinect goes Flash

Kinect und Flash / ActionScript 3

Ein kurzes Posting zu dem Start der Kinect unter ActionScript 3.0/Flash. Ich hatte die Kinect ganz zu Beginn des Seminars dabei und Sie erinnern sich bestimmt noch an das „Drums-Beispiel“ hier:
Kinect_drums

Installation unter Windows 7 / XP

Die Installation der Kinect auf Windows-Systemen ist in einem Tutorial beschrieben, welches von M. Noack (MI-Student) und mir erstellt worden ist. Die Kinect läuft auf einem Windows 7 (32 und 64 BIT), bei mir läuft es aber auch absolut tadellos unter Windows XP.
Hier die Anleitung: Tutorial Kinect_AS3_Windows_V1

.as-Beispiele finden Sie ebenfalls als Links im PDF.

Als Einstieg parallel zu unserem Tutorial empfehle ich die Seite http://www.as3kinect.org/

Noch eine nicht getestete Installationsanleitung hier: http://www.kinecthacks.nl/2011/04/23/kinect-tutorial-11-setting-up-as3-and-openkinect-on-all-oss/

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