Tracking data: Interview with Nicholas Felton

Auf dem infosthetics-blog findet sich das kurzweilige Interview vom Slate-Magazin mit Nicholas Felton. Es ist mal wieder das Ende des Jahres erreicht, da dürfte sein Feltron-Report nicht lange auf sich warten lassen. Get insipred!

Weiters findet man im Artikel den Verweis auf einen lesenswerten Bericht im WallStreetJournal, u.a. auch mit Online-Anwendungen um Daten in doch sehr privaten und intimen Bereichen aufzuzeichnen. Have a look.

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(Screenshot aus dem Video)

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Geschützt: Datenvisualisierung: Ergebnisse und Doku BOSCH-Diagramme

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Datenvisualisierung: Präsentation Bosch-Diagramme

Präsentation
Letzten Donnerstag hatten wir die Präsentationen unseres Kurz-Projektes zu den Unternehmens-Diagrammen. Wir hatten sieben Gruppen, die teilweise zu den selben Diagrammen unterschiedliche Entwürfe vorgestellt hatten.

Sehr erfreulich war u.a., dass sich die Gruppen sehr viele grundsätzliche Erkenntnisse zu Diagrammen und Informationsvisualisierungen über Analyse, Literaturstudium und Entwurf erarbeitet hatten. Darauf aufbauend entstanden komplett neue Visualisierungen oder konsequente Überarbeitungen der Vorlagen.

Die Bandbreite reichte von „aesthetic“ bis hin zu „useful“ und zeigt einmal mehr, dass harte Fakten nicht sperrig und spröde präsentiert sein müssen. Andererseits liefert jede unnötige Verzierung ablenkende oder gar irreführende Hinweise für den Betrachter.

Hier ein paar Eindrücke, die Präsentationen folgen in einem eigenen, nachfolgenden Posting.

Ausschnitte der Ergebnisse

useful clean aesthetic

Verbale und Visuelle Erklärungen
die Ausgangsgrafiken (eine Variante davon links)  hatten so ihre Tücken…

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Hinweise zum Projekt Datenschleuder

Informationsvisualisierung Datenschleuder: Unsichtbares zeigen

Ein paar Fragen zu der Datenschleuder-Aufgabe hatte ich schon beantwortet. Anbei noch ein paar Hinweise, zu der Projektaufgabe

1. Aufgabestellung und Themensuche

Ihr jeweiliges Thema sollte zunächst „unsichtbare“, versteckte Sachverhalte bzw. Informationen enthalten, also Dinge die sich erst durch Visualisierungen und Interaktion mit den Daten ans Tageslicht befördern lassen.

Für die spätere Bearbeitung zeigen Sie bspw.

  • Die Häufigkeit von…
  • Dauer für…
  • Messung/Leistung durch…
  • Vergleich von…
  • X ist größer als Y…
  • A benötigt mehr Platz als B…
  • etc.

Die Daten und Fakten Ihres Thema sollten daher genügend quantitative Daten erhalten. Die endgültigen Ergebnisse sollten dem von Ben Shneiderman geprägten Paradigma entsprechen:

„Overview first, zoom and filter, then details-on-demand.“

Zu finden in:
Stuart K. Card,Jock D. Mackinlay,Ben Shneiderman (1999): Readings in information visualization: using vision to think.

http://tinyurl.com/yb43lvg

Diese These ist für viele nachfolgende Arbeiten im Bereich der Information Visualization nach wie vor wegweisend, auch weil dadurch die Fokussierung auf die Bedürfnisse und Ziele des Nutzers auf den Punkt gebracht worden ist.  Zuvor wurden Visualisierungen meist nicht aus Sicht des Information Seekers abgebildet. Wir kennen das inzwischen von den elaborierten Methoden rund um User Centered Design (UCD).

2. Daten selbst aufzeichnen

Sinn und Zweck der eigenen Datenaufzeichnung liegt darin, zu erkennen, welche Daten relevant sind, wie man diese gewinnt, wie man diese auswertet und visualisiert (Mittelwerte, Rangverteilung, höchster/niedrigster Wert oder auch Standardabweichungen etc.). Die Grundzüge dazu hatten wir über die  „black&white“-Übung kennen gelernt.

Die Datenaufzeichnung soll sich maxmimal über eine Woche bis 10 Tage erstrecken. Es soll dadurch eine ausreichende Größe der Stichprobe gewährleistet sein, ohne unverhältnismäßig viele Daten zu produzieren. Dabei ist zu beachten, dass die Daten ja im nächsten Schritt sowohl ausgewertet als auch visualisiert werden müssen.

3. Abgabe

Am Ende des Projektes (Präsentation voraussichtlich 27.01.2011) haben wir eine Informationsvisualisierung der Erkenntnisse zu den zuvor „unsichtbaren“ Fakten, die in den Daten enthalten sind.

Die Umsetzung dieser Visualisierungen selbst, ist Ihnen freigestellt. Es können herkömmliche Poster sein, um dem Nutzer auch hinsichtlich der User Experience einen Mehrwert zu geben, können auch andere Artefakte (die Beton-Säulen eines vergangenen Seminars sind Ihnen bekannt…) erstellt werden. Seien Sie kreativ.

Zudem ist eine Dokumentation dieses Projektteils zu erstellen, indem alle wesentlichen Vorgänge, Erkenntnisse und Ergebnisse dargestellt sind. Die Dokumentation ist als PDF und in Druckform abzugeben. Gerne können Visualisierungen und Dokumentation verknüpft werden.

4. Nächster Schritt: Themen vorstellen

Beim nächsten Termin präsentieren die Gruppen bspw. auf einem (oder mehrerer) aussagekräftigen Flipchart-Poster Ihren Themenvorschlag. Danach folgend werden die Daten aufgzeichnet und wir besprechen die Vorgehensweise und Erkenntnisse in den jeweiligen Gruppen.

5. Die Ziele einer guten Visualisierung

Shneiderman_Paradigma

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Geschützt: Präsentation 25.11. Bosch-Diagramme

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Nightingale Roses – Polardiagramm

Old School
Wir hatten heute sehr gute Besprechungen und Konzepte zu den Bosch-Diagrammen gesehen. Einer der vielen Klassiker der Datenvisualisierung war auch dabei: das Polardiagramm oder die Nightingale-Flowers. Die Basis dieser Diagrammart tauchte um 1854 bei Florence Nightingale auf, um die Todesrate beim Militär zu Visualisieren.

Hier findet man ein Faksimile einer Originalgrafik:

(Quelle: Agnes Scott College)

New stuff
Eine sehr gute Analyse und kritische Überarbeitung dieser Visualisierungsart findet man hier:

(Quelle: dynamic diagrams, Henry Woodbury)

http://dd.dynamicdiagrams.com/2008/01/nightingales-rose/

Die verbesserte Version ist laut des Autors diese hier, aber prüfen Sie selbst.

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S21-Schlichtung und seine Visualisierungen

Heute ist der 4.Schlichtungstag bei Stuttgart 21. Man bekommt wieder viel „populärwissenschaftliches“ Material zum Analysieren: Fakten, Kommunikation, Text&Sprache, Kabarett und: Diagramme und Visualisierungen. Die Original-Präsentationen findet man wieder bei Phoenix.

Fazit (besten Dank an Dr. Geissler) zu einigen komplex-komplizierten Visualisierungen gleich vorweg:

„Das versteht keiner“

Ein nicht vollständiger, vorläufiger Querschnitt aus dem ZDF-Stream von heute:

3D-Visualisierungen und -Animationen

Schlichtung_11_12_0006_Ebene 1 Schlichtung_11_12_0005_Ebene 2

Diagramme: Tabellen-/Matrix- und Säulendarstellungen. Die Farben müssen für Erkenntnisse herhalten. Gute Grundsätze für die Diagrammerstellung (siehe u.a. vorige Postings zu Literatur hier und hier) wurden teilweise komplett ignoriert.
Bsp. Säulendiagramm rechts „Warten im Tunnel“:

  • wozu der graue Hintergrund und die Haarlinien der Zeilen?
  • warum sind die Werte nicht dort wo sie hingehören? (Ans Ende der Säulen)
  • 0-Ebene ist nicht dargestellt, die Skala beginnt bei „8“
  • Farbkonzept nicht durchgehalten: warum Orange?
  • Zeitleiste links? Konvention wäre unten, wobei hier das Verständnis gewährleistet ist
  • schlechte Lesbarkeit der Beschriftung der Zeitleiste
  • 3D/Perspektive: niemals und so gering angedeutet auch nicht
  • Legende klein und weit weg

Schlichtung_11_12_0004_Ebene 3Schlichtung_11_12_0003_Ebene 4

Zeitleiste. Hohe Datendichte, im Detail aber schwer erkennbar.

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Auch ein Wasserfalldiagramm zu den Kosten taucht in den  Folien von Dr. Kefer (DB) auf.

Die Folien und die verbalen Erläuterungen seitens Herrn Dr. Kefer (DB) sind i.d.R. gut aufbereitet und abgestimmt. Das Farbkonzept der DB hingegen ist kritisch zu sehen (wir kennen das auch aus den Folien aus unserem aktuellen Projekt).

  • Corporate Design darf nicht dominieren, d.h. ist rot = schlecht oder ist „die Bahn“ schlecht? Hier ist aber das K21-Konzept gemeint. Siehe auch hier
  • Ampelfarben generell: aufpassen, siehe auch in blogs von Bissantz hier oder hier oder hier

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Texte vs. Diagramme

Diagramme
Einer der letzten Blog-Einträge bei Bissantz-denkt-nach behandelt die Frage, wann und warum Texte oder Diagramme eingesetzt werden können.

Für unsere Business-Folien lassen sich die Erkenntnisse dieses Postings sehr gut verwenden. Achten Sie daher bei Ihrer Analyse wie besprochen, neben den dargestellten grafischen Informationseinheiten auch auf die verbleibenden Textbausteine (sofern nicht unkenntlich gemacht). Für die Überarbeitung bietet dies die Möglichkeit, im Einzelfall auch reduzierte, prägnante Textelemente anstatt vieler Diagramme zu verwenden.

Fazit bei Bissantz:

Wir lesen schneller, als wir die Abstraktion vieler Diagramme verstehen. Sprache liefert Konnotation, Zahlen und Zahlworte sind bereits integraler Bestandteil von Sprache. All das stellt Sprache in den Wettbewerb mit Diagrammen. Fallweise haben wir zu entscheiden, was unsere Botschaft schneller übermittelt.

Dem kann ich nur zustimmen.

Text-Verständlichkeitsmodelle
Wenn wir von guten Texten sprechen, dann möchte ich zunächst auf das bekannte Hamburger Verständlichkeitsmodell (Langer, Schulz von Thun, Tausch 1974) hinweisen:

  • Einfachheit
  • Gliederung und Ordnung
  • Kürze und Prägnanz
  • Anregende Zusätze

Es gibt noch weitere Modelle, bspw. das Sechs-Felder- oder Neun-Felder-Modell von Christoph Sauer. Ein Vorteil dieser neueren Modelle von Sauer ist – neben den empirisch besser abgestützen Grundlagen – dass diese Modelle stärker auf den visuellen Charakter von Texten („Textbild“) eingehen, was in unserem Fall hilfreicher erscheint, als die Verwendung des Hamburger Modells.

Anbei ein Schema des Sechs-Felder-Modells:

SFM

Bild: eigene Darstellung nach Sauer, Christoph:
Visualisierung inbegriffen: Textüberarbeitung und Umgestaltung.

URL: http://www.prowitec.rwth-aachen.de/p-publikationen/band-pdf/band1/band1_sauer.pdf

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Datenvisualisierung: Hilfestellungen in Buchform

Nachfolgend möchte ich zwei weitere, hervorragende Quellen vorstellen, in denen man viele Hinweise zur optimalen Datenvisualisierung findet. Beide sind im Seminarappart zu finden (der Titel von Wong am Mittwoch/Donnerstag).

Now You See It von Stephen Few.
Das Buch behandelt nach der allgemeinen Einführung sehr viele Beispiele quantitativer Datenvisualisierungen en detail. Anbei das Titelbild (Dank an Amazon) und noch ein Beispiel aus dem Buch.

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The Wall Stree Journal Guide to Information Graphics von Dona M. Wong.
Die Publikation geht auf „Klassiker“ der Visualisierung mit Diagrammen ein. Wer „den Tufte“ als zu schwer empfindet, ist mit dem knapp gehaltenen Titel gut bedient. Anbei noch ein paar Beispiele, die man auch gut im Bosch-Projekt verwenden kann. (Quelle: Amazon, Wong, D.M. S.68, S.88, S.56)

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Datenvisualisierung: noch eine hervorragende Quelle

Business-Grafik
Wer im deutschsprachigen Raum nach ergiebigen Hintergrundinformationen zum Thema Datenvisualisierung sucht, kommt um die beiden Blogs (siehe die Links am Ende) von Nicholas Bissantz nicht herum. Die Analysen zu alltäglichen Fundstücken aus den Bereichen der Informations- und Datenvisualisierung sowie der Business-Intelligence sind lesenswert und gut nachvollziehbar dokumentiert. Herrn Bissantz durften wir mit einem sehr pointierten und inhaltsreichen Vortrag auf unserem ID-Symposium 2009 als Redner begrüssen.

Für unser BOSCH-Projekt sind diese Quellen sehr ergiebig, man bekommt einen schnellen Einstieg, kann zu den jeweiligen Diagrammarten gut recherchieren und dadurch ein Gespür für gute Visualisierung quantitativer Daten entwickeln.

Die Analysen des „Bella-Blogs“ sind auch in gedruckter Form als „Bella berät – 75 Regeln
für bessere Visualisierung“
bei mir im Seminar-Apparat zu finden. Die Publikation ist die ansprechende Übertragung der Blogeinträge auf Papier.

Links
http://blog.bissantz.de/

http://www.bella-beraet.de/

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