Abgabe- und Präsentationsmodalitäten

Nun endlich auch die genauen Angaben für die Abgabe und die Abschlußpräsentation in unserem Seminar:

Termin: 12.7.10
10:30 bis ca. 13Uhr im Design-Center

Pro Gruppe stehen 10 min. für die Erläuterung der Ergebnisse zur Verfügung.

Präsentations-Inhalte:

  • Thema
  • Ziele der Visualisierung
  • Vom Papier-Prototyp zum Interaktiven Prototyp
    Siehe auch Inhalte des Abstracts

Abgabe:

  • Papier-Prototyp (die meisten sind ja schon im DC)
  • Interaktiver, möglichst unter HTML lauffähiger Prototyp mit allen erforderlichen Daten (inkl. Sourcecode) auf CD.
  • Projektbeschreibung, Erläuterung und Visualisierung der Ergebnisse (Abstract) als PDF mit ca. 400 bis 500 Wörtern:
    _Welche verborgenen Aspekte wurden durch welche Methoden, Designaspekte und Interaktionen/Animationen erlebbar?
    _Wie geht Ihr Projekt mit dem „Shneiderman-Paradigma“ Überblick – Exploration -Details um?

Gutes Gelingen, ich freue mich auf Ihre Ergebnisse!

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Treemap: Top 500 Supercomputer

Wieder mal eine interaktive Treemap, gefunden auf den BBC-News-Seiten. Zu den Treemaps gibt es viele Meinungen und Studien. Sinnvolle Gestaltungshinweise neben den Ausführungen in Publikationen von Stephen Few und Edward Tufte findet sich hier
http://www.juiceanalytics.com/writing/10-lessons-treemap-design/
und hier
http://eagereyes.org/Techniques/Treemaps.html
und hier
http://www.perceptualedge.com/articles/b-eye/treemaps.pdf

bbc_supercomp

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Nachtrag: North-South-East-West Paper-Visualization

Die Ergebnisse unserer zweiten kleinen Datenvisualisierungsübung liegen schon etwas länger zurück. Hier eine Galerie der schnellen Papier-Visualisierungen.

NSWE_07 NSWE_03 NSWE_01

NSWE_02

NSWE_04

NSWE_05

NSWE_06 NSWE_08 NSWE_09

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NYT Infographics and Datavisualization

Die New York Times hat einen rieseigen Fundus an statischen und interaktiven Infographiken, die teilweise der „reinen Datenvisualisierung“ näher sind. Man kann auch schon fast ein Corporate Design gewisser Interaction-Patterns fest stellen, bspw. die redundante Navigation vieler step-by-step Grafiken am oberen Bildschirmran.

Zunächst noch ein Timeline-/Riverflow-Beispiel zu Einspielergebnissen von Filmen. Die Grafik basiert auf einem wissenschaftlichen Paper von Havre/Hetzler/Nowell zu diesem Visualisierungstyp, genannt „ThemeRiver“. Welche Vor- und Nachteile Visualisierungsart hat, lasse ich noch offen. Was wir im Team unreferenziert festgestellt haben ist, dass DesignerInnen diese Visualiserungsart anspricht, „designfremde“ KollegInnen fanden es wenig attraktiv und verwirrend. Nun denn, es gibt noch genug Material für Bachelorarbeiten ;o)

PDF themeriver99 des Papers Riverflow-Visualization von 1999 und der Link dazu

Hier findet man das NYT-Beispiel: http://tinyurl.com/363q6r
nyt_riverflow_vis_box_office2

NYT-Examples

Wer noch mehr NYT-Beispiele sucht wird hier fündig:
http://www.smallmeans.com/new-york-times-infographics/

NYT_Infographics_set

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Paper-Visualization: Termine fürs Seminar

Wie angekündigt hier noch die größeren Meilensteine für unser Seminar:

17.5. 2010 Zwischenpräsentation Paper-Visualization

Hier ist mir wichtig, daß Sie „besonders verborgene“ Aspekte/Daten Ihres Themas bedeutungsvoll erlebbar machen und gut geeignete Darstellungsarten auswählen. Bei der Zwischenpräsentation wird zudem Wert auf die Darstellung und Vermittlung der Erkenntnisse nach den Experimenten und Prototypen aus Papier und anderen einfachen Materialien gelegt. Diese Varianten können die Ausgangslage für den Transfer in den digitalen Bereich bilden (Visualisierungsart & Interaktionsansätze).

Der Inhalt, der Umfang, der Informationsgehalt:
Ihre Paper-Visualization sollte auf jeden Fall folgendes ermöglichen:

Überblick – Exploration – Details.
Oder:
„Overview first, zoom and filter, then details-on-demand.“
Oder:
Strukturierung durch Informationsebenen.

Die Menge ist so eine Sache. Vielleicht lässt sich das noch am ehesten in der benötigen Zeit eines durchschnittlichen Betrachters beim Umgang mit Ihrem Prototypen beschreiben:

  • ca. 3-5 Minuten

(Kritiker könnten sagen, wenn man das Wesentliche nicht nach 30 Sekunden begriffen hat, wars nix. Das hängt neben der Informationsmenge und -Tiefe, der Darstellung, der Usability jedoch leider auch von vielen unberechenbaren Faktoren wie Vorwissen, Bereitschaft, Interesse etc. ab)

Das wiederum ergibt dann auch die Dauer der Präsentation:

  • ca. 10 min./Gruppe

In der vorlesungsfreien Zeit schliessen wir das Seminar ab:

12.7. 2010 Endpräsentation „Interacti-Viz“ und Abgabe der animativen/interaktiven Visualisierung

Details dazu folgen im Juni.

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Unnützes Wissen – useless knowledge: Kurzprojekt Datavisualization WS 09/10

Wie im Seminar angesprochen findet sich hier die Zusammenstellung des Kurzprojektes aus dem Wintersemester 09/10 im Seminar Datavisualization mit dem Titel „Unnützes Wissen“, in Anlehnung an das kleine Büchlein und die Essays in NEON sowie die Daten aus der Rubrik „Die Welt in Zahlen“ aus der brandeins.

Die Aufgabenstellung lautete:

  • Visualisieren Sie auf einem A3-Blatt ein Thema im Gebiet „unnützes Wissen“.
  • Zeigen Sie, daß hinter den Fakten/Daten/Zahlen Informationen stecken, die für uns doch mehr bedeuten, als man zunächst meint.
  • Erweitern Sie die Fakten ggf. um sinnstiftende Ergänzungen, Vergleiche, Gegenüberstellungen, Zusatzinformationen usw.
  • Erinnern Sie sich an „wordless diagrams“ – bringen Sie die Inhalte visuell rüber, veranschaulichen Sie, zeigen Sie was wichtig ist.
  • Arbeiten Sie grafisch, möglichst ohne Fotomaterial, möglichst ohne viel erklärenden Text.

Die Ergebnisse:

Hohl/Armbruster

UW_Autos1 UW_Autos2
Brodzinski/Laukenmann

UW_Computerleistung

Chen/Schlierkamp

UW_Festivals

Archontoglou/Borst

UW_SMS

Ecker/Stuhler

UW_Zucker

Fatikow/Schulze

UW_Zeit

Henkel/Kraus

UW_MioBits

Henschel/Krumbügel

UW_Produktion_Raub

Katsaros/Bertram

UW_Armutsgrenze

Krüger/Walz

UW_Todesfälle

Morawiec

UW_Spritsparen

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See-Konferenz #5

Auf der diesjährigen See-Konferenz (#see5) in Wiesbaden am 17.4.2010 gab es wieder breit gefächerte Vorträge aus Gebiet der Informationsvisualisierung. Der Vulkan mit dem leicht unaussprechlichen Namen hatte jeodch auch hier Auswirkungen, da entweder die Vortragenden in der Luft umkehren mussten, oder die Nacht mit dem Auto anreisen mussten. Das wurde auch visuell thematisiert:
seevulcano
(Bild: B.Wiederkehr/datavisualization.ch)

Ein paar live getwitterte visuelle Eindrücke findet man auf dem sehr lesenswerten blog von Benjamin Wiederkehr et al. auf Datavisualization.ch

Wer Twitter-Feeds nachschauen will, der findet (evtl. nur noch ein paar Tage) diese auf der Projekt-Seite „Revisit“ von Moritz Stefaner:

Die persönlichen Highlights waren für mich:

Nicholas Felton.

Er visualisiert in einem „Self-Report“ jedes Jahr wesentliche Aspekte in seinem Leben. Im Seminar Datenvisualisierung hatten wir das in ähnlicher Form im WiSe 2009/2010 ebenfalls durchlebt. Hier ein Beispiel aus dem 2009er Feltron-Report:

Er hatte einen Vorschlag für den Prozess der Datenvisualisierung:

  1. Start with a Question
  2. Collect data
    (highly detailed data -> Clear data -> unclear message)
  3. Making sense
    (disconnected data vs. clarified message)
  4. Compare data
  5. Display
  6. Ask: why? because the visualization tells me…
    es geht „auch“ um Glaubwürdigkeit

Mit diesen 6 Schritten könnte man aus Anbietersicht ein deutliches Ziel herausarbeiten und aus Nutzersicht dessen Interessen und Bedürfnisse widerspiegeln. Da haben wir auch wieder den Nutzerzentrierten Gestaltungsprozess.

Wer selbst Daten sammeln will, der findet hier was:

http://daytum.com/ Wie sowas aussehen kann: http://blog.mrmeyer.com/?p=560

http://your.flowingdata.com/
http://mycro.media.mit.edu/
http://www.trendrr.com/

Andrew Vande Moere.

Er steht u.a. hinter dem blog infosthetics und unterrichtet Interactiondesign an der University of Sydney.
Sein Credo: „Showing what a number means“.
In den vielen anschaulichen interaktiven Beispielen ging es darum, „to make a specific database tangible“

Hannes Koch.

Partner in der Agentur rAndom International, London. Er ist Produktdesigner und entwirft und enwitckelt mit seinen Kollegen absolut sehenswerte interaktive Installationen im Grenzbereich zwischen Kunst und Nutzwert.
Auf die Publikumsfrage, was beim Prozess so abläuft:

Meist hat man wenig Zeit oder wenig Budget, oder beides, oder der Auftraggeber hat keine Ahnung


(Bild: Interaktive Installation „Audience“)

Es sind noch nicht alle Vorträge auf Youtube – man findet Sie aber über:
http://see-conference.org/video-stream

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Geschützt: Skripten: Termin 3 und nächste Schritte

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Aufgabenstellung: Visualisieren Sie „Unsichtbares“

4Tagewach

Im NEON-Magazin 3/2010 fand sich u.a. ein Artikel, den man beispielhaft als Ausgangsbasis für die generelle Aufgabenstellung in unserem Seminar nehmen könnte:

Update:
Den Artikel „4 Tage wach“ gibts auch als Html direkt bei NEON

Anbei das PDF zu 86_stunden_wach

mit den Daten:

4 Tage
86 Stunden
„Der durchschnittliche Deutsche schläft zwischen 23.04 Uhr und 6.18 Uhr“
„Kurz- (<6,5 Stunden) und Langschläfer (>9,5 Stunden) haben ein erhöhtes Sterberisiko.“

Mich hat der Artikel beim Durchlesen direkt an unser Seminar erinnert. Im Artikel tauchen einige quantitative Werte auf, bestimmte Sachverhalte sind beschrieben, aber mich würden noch weitere Details und Hintergründe interessieren. Die könnte man doch Visualisieren, dachte ich…

Aufgabestellung und Themensuche:

Für das Projektseminar suchen Sie sich bitte ein eigenes Thema, welches zunächst „unsichtbare“, versteckte Sachverhalte bzw. Informationen enthält, also Dinge die sich erst durch Visualisierungen und Interaktion mit den Daten ans Tageslicht befördern lassen.

Für die spätere Bearbeitung zeigen Sie bspw.

  • Die Häufigkeit von…
  • Dauer für…
  • Messung/Leistung durch…
  • Vergleich von…
  • etc.

Die Daten und Fakten Ihres Thema sollten genügend quantitative Daten erhalten, subjektive Befunde oder Zusammenhänge, die sich aus Vergleichen, Analogien etc. herstellen lassen sind wünschenswert. Das Projekt sollte sowohl für die Papier-Visualisierungen als auch der späteren Umsetzung im interaktiv-animativen Bereich dem von Ben Shneiderman geprägten Paradigma entsprechen:

„Overview first, zoom and filter, then details-on-demand.“

Zu finden in:
Stuart K. Card,Jock D. Mackinlay,Ben Shneiderman (1999): Readings in information visualization: using vision to think.

http://tinyurl.com/yb43lvg

In diesem postulierten Ziel ist für viele nachfolgende Arbeiten im Bereich der Information Visualization die Fokussierung auf die Bedürfnisse und Ziele des Nutzers auf den Punkt gebracht worden. Zuvor wurden Visualisierungen meist nicht aus Sicht des Information Seekers abgebildet. Wir kennen das inzwischen von den elaborierten Methoden rund um User Centered Design (UCD).

Nächster Schritt

Das Thema werden wir dann in den nächsten Terminen festzurren und anhand von einfachen Prototypen konzipieren, erkunden und gestalten.

Shneiderman_Paradigma

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Geschützt: Skripten: Termin 1 & Termin 2

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